Über Benjamin Gerlach: Mein Weg zum Hundetrainer

Über mich

Mein Weg zu Be A Real Dog

Als sich meine berufliche Situation veränderte, stand für mich fest, dass wieder ein Hund zu meinem Leben gehören sollte. Im Januar 2018 zog Aragon bei uns ein, ein damals elf Wochen alter Magyar-Vizsla-Rüde.

 

Mit ihm begann für mich eine intensive Auseinandersetzung mit Hundeverhalten und Hundetraining. Wir suchten lange nach einer Hundeschule, die nicht nur Übungen vermittelte, sondern Verhalten nachvollziehbar erklärte. Schließlich trafen wir auf eine Trainerin, die mir half, Aragon genauer zu beobachten und sein Verhalten besser zu verstehen.

 

Ich lernte, Situationen nicht ausschließlich aus menschlicher Sicht zu betrachten, sondern die Wahrnehmung, Bedürfnisse und Möglichkeiten des Hundes einzubeziehen. Aus dieser Erfahrung entstand später auch der Name Be A Real Dog.

 

Ich bin Benjamin Gerlach, Hundeerzieher und Verhaltensberater (IHK) sowie Gründer von Be A Real Dog in Paderborn.

 

Hunde begleiten mich schon seit vielen Jahren. Mein erster eigener Hund Terry kam in den 1990er-Jahren aus dem Tierschutz zu mir. Er brachte einige Herausforderungen mit und zeigte mir früh, dass ein Hund nicht einfach nur funktionieren kann oder muss.


Aus Interesse wurde ein Beruf

Mein Interesse an Hundeverhalten wurde mit der Zeit immer größer. Besonders während der Corona-Pandemie nutzte ich zahlreiche Möglichkeiten, mein Wissen durch Onlineveranstaltungen und fachlichen Austausch zu vertiefen.

 

Als sich mir die Gelegenheit bot, eine fundierte Ausbildung zum Hundeerzieher und Verhaltensberater beim BHV e. V. und der IHK Potsdam zu absolvieren, entschied ich mich, aus meinem Interesse einen Beruf zu machen.

 

Die Ausbildung umfasste 312 Stunden Theorie und 400 Stunden praktische Arbeit. Zu den Inhalten gehörten unter anderem:

  • Ethologie und Ausdrucksverhalten
  • Lernverhalten und Trainingsplanung
  • Anatomie, Gesundheit, Ernährung und Haltung
  • rechtliche Grundlagen der Tierhaltung
  • Aufbau und Durchführung von Trainingseinheiten
  • Welpen- und Gruppentraining
  • Kommunikation und Beratung von Hundehaltern
  • fachpraktische Arbeit mit unterschiedlichen Mensch-Hund-Teams
  • Unternehmensführung und Management

Während meiner Ausbildung durfte ich von erfahrenen Fachleuten aus Hundetraining, Verhaltensberatung und Tiermedizin lernen. Zu den Referentinnen und Ausbilderinnen gehörten unter anderem:

 

Dr. Barbara Schöning, Dr. Katrin Voigt, Ariane Ullrich, Astrid Weiß, Simone Pohl und Sonja Schmitt.

 

Die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven haben meinen Blick auf Hundeverhalten entscheidend geprägt. Sie haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, Verhalten genau zu beobachten, mögliche körperliche und emotionale Einflüsse mitzudenken und Trainingswege individuell an das jeweilige Mensch-Hund-Team anzupassen.

 

Die behördliche Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz wurde mir durch den Kreis Paderborn erteilt.


So arbeite ich

Im Hundetraining gibt es selten eine Lösung, die für alle Hunde und Menschen gleichermaßen funktioniert. Verhalten entsteht nicht losgelöst, sondern immer im Zusammenspiel aus Erfahrungen, Emotionen, Bedürfnissen, körperlichen Voraussetzungen und der jeweiligen Situation.

 

Deshalb schaue ich nicht nur darauf, was ein Hund tut. Mich interessiert auch, wann das Verhalten auftritt, welche Funktion es haben könnte und welche Bedingungen es beeinflussen.

Gemeinsam entwickeln wir Schritte, die fachlich sinnvoll und in deinem Alltag tatsächlich umsetzbar sind. Dabei geht es nicht darum, deinen Hund möglichst schnell zu korrigieren oder unerwünschtes Verhalten lediglich zu unterdrücken.

 

Mein Ziel ist es, dir Zusammenhänge verständlich zu erklären und dir die Sicherheit zu geben, auch außerhalb einer Trainingsstunde angemessen reagieren zu können.

Dazu gehören für mich:

  • eine ruhige und klare Anleitung,
  • ein fairer und verantwortungsvoller Umgang mit dem Hund,
  • eine ehrliche Einschätzung der jeweiligen Situation,
  • realistische Trainingsziele,
  • Lösungen, die zu deinem Alltag passen.

Ich gebe keine Erfolgsgarantien und verspreche keine schnellen Patentlösungen. Veränderung benötigt je nach Thema Zeit, passende Rahmenbedingungen und die Bereitschaft, neue Wege im Alltag konsequent umzusetzen.

 


Weiterbildung gehört für mich dazu

Mit dem Abschluss meiner Ausbildung war das Lernen für mich nicht beendet. Erkenntnisse über Hundeverhalten, Lernprozesse und Trainingsmethoden entwickeln sich weiter. Deshalb sind Fachliteratur, Webinare, Seminare und fachlicher Austausch feste Bestandteile meiner Arbeit.

 

Zu meinen bisherigen Fortbildungen und fachlichen Veranstaltungen gehören unter anderem:

 

Verhalten, Emotionen und Zusammenleben

  • Jagdersatztraining
  • Geräuschangst
  • Leinenaggression
  • Das Bellverhalten unserer Hunde – Gerd Schreiber
  • Trennungsstress 2.0 – Dr. Ute Blaschke-Berthold
  • Die Hundewohngemeinschaft und Mehrhundehaltung – Dr. Stephan Gronostay

Trainingsplanung und Beratung

  • Trainingspläne erstellen für Hundehalterinnen und Hundehalter – Ariane Ullrich
  • Fragebogen für Erst- und Analysegespräche – Celina del Amo
  • Werkzeugkiste, Teil 1 und 2 – Dr. Ute Blaschke-Berthold
  • Führungskompetenztraining® – Arne Winkler

Leinenführigkeit und Alltagstraining

  • Leinenführigkeit: So klappt’s! – Dr. Lara Steinhoff
  • Leinenführigkeit – Celina del Amo
  • Leinenführigkeit – locker von Anfang an – Anja Petrick
  • Training rund um das Auto – Pia Gröning
  • Social Walks – Katrien Lismont

Recht und fachlicher Überblick

  • Hilfe, mein Hund hat Recht(e)! – Mag. jur. Benjamin Kirmizi
  • Online-Hundekongress Vol. 6, 2024

Fortbildung bedeutet für mich nicht, möglichst viele Teilnahmebescheinigungen zu sammeln. Entscheidend ist, neue Erkenntnisse kritisch einzuordnen und zu prüfen, wie sie verantwortungsvoll in die praktische Arbeit mit Mensch und Hund einfließen können.

 

Fachwissen verständlich und alltagstauglich
 

Fachliche Qualifikation ist für mich die Grundlage meiner Arbeit. Sie allein reicht jedoch nicht aus. Gutes Hundetraining muss verständlich erklärt werden und im Alltag der Menschen funktionieren.

 

Du sollst nicht nur wissen, welche Übung du durchführen kannst. Du sollst auch verstehen, warum sie sinnvoll ist, woran du Fortschritte erkennst und wann ein anderer Weg erforderlich sein könnte.

 

Dabei begleite ich dich ruhig, ehrlich und ohne unnötigen Druck – mit einem realistischen Blick auf deinen Hund, eure Möglichkeiten und euren gemeinsamen Alltag.

Du möchtest mich und meine Arbeitsweise kennenlernen?

 

Im Erstgespräch klären wir, worum es bei dir und deinem Hund geht und ob mein Angebot zu eurem Anliegen passt.

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